Mein neues Projekt: ein Kinderbuch

Niedlicher Bär, der mit einem handgebastelten Korb mit einer einzelnen Erdbeere im Garten sitzt.

Endlich kann ich dir von meinem neuen Buchprojekt erzählen. Es wird auch langsam Zeit – sonst platze ich nämlich. Natürlich hat es wieder mit Garten zu tun, wie mein erstes Buch. Es wird zwar erst im nächsten Januar erscheinen, aber so ein Buchprojekt dauert eine Weile. Nun bin ich mitten drin, und es wird langsam spannend. In diesem Beitrag werde ich darüber schreiben, wie es angefangen hat – und dich in den ganzen Prozess mit hineinnehmen. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere gerne meinen Newsletter.

Wie das Buchprojekt anfing

Mein Pastor hat eine Idee …

Das Ganze war gar nicht meine Idee. Mein damaliger Pastor, Matthias Fallert, hatte mich angesprochen. Das war im Frühjahr 2024. Er hatte mein GartenGlück-Buch gelesen. Das wäre ja schön und gut, meinte er, aber er hätte so etwas auch gerne für Kinder. Mit vielen praktischen Tipps und Andachten. Er hatte überall gesucht, aber nichts gefunden. Ob ich nicht ein GartenGlück-Buch für Kinder schreiben könnte. 

Ich hatte eigentlich etwas anderes vor, wollte aber über die Osterferien dafür beten und darüber nachdenken. Dabei kamen mir gleich ganz viele Ideen. Und mein Pastor hat nicht locker gelassen. Nach den Osterferien hat er nochmal nachgefragt, wie das nun mit dem Buch wäre. Da war mir klar, dass Gott dahinter steckt.

Überzeugungsarbeit

Dann musste ich noch meinen Verlag gewinnen. Bei meinem ersten Buch wurde die Idee auf Anhieb als sehr gut bewertet. Doch ein Gartenbuch hatten wir noch nie im Programm! Wie sollte man da abschätzen, wie ein solches Buch bei den Kunden ankommen würde.

Nach einigigem Überlegen wurde auch für mein neues Buch-Projekt ein Ja gefunden – und ich bin sehr froh. Meine Lektorin war gleich Feuer und Flamme gewesen – und ich freue mich die Arbeit mit den Kollegen. Apropos Team Alle anderen waren zwar auch von der Idee begeistert, waren aber auch dieses Mal nicht sicher, wie die Käufer reagieren würden. Zum Glück haben sich auch die Vertreter dafür ausgesprochen. So hatte ich mein GO.

Ich bin froh, dass auch meine Familie dieses Buchprojekt mitträgt. Meine beiden Männer sind zwar keine Gärtner, haben mir versichert, dass sie mich unterstützen. Wenn ich technische Hilfe brauche, bei Fotos und Videos oder wenn große Wurzeln zu entfernen sind. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht.

Worum es bei dem Buchprojekt geht

Das Buch wird eine Art GartenGlück für Groß und Klein. Es soll eine Fundgrube mit Ideen werden, die Lust darauf machen, rauszugehen und zusammen etwas zu erleben. Und dabei gemeinsam Gott entdecken – und kostbare Erinnerungen schaffen.

Ganz wichtig sind mir dabei:

  • Die meisten Projekte sind ganz einfach.
  • Sie kosten nicht viel.
  • Die Aktionen machen kaum Dreck
  • Und für die meisten Projekte braucht man noch nicht mal einen Garten. 

Mein Traum …

… ist, dass Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern zusammen eine wunder-volle Zeit haben, an die sie sich das ganze Leben lang erinnern werden.

Strichzeichnung eines Blütenzweiges mit grünen Waterlolor-Spritzern und dem Bibelvers aus Hebräer 8,11: Sie alle, Groß und Klein, werden den Herrn erkennen.

Es geht rund

Seit einem Jahr stecke ich nun mitten drin. Recherchiere, experimentiere, bastle und probiere die wildesten Sachen aus. Es ging alles erstmal ziemlich durcheinander. Ich habe einfach alle Ideen gesammelt und viel herumprobiert. Ich lerne ständig etwas Neues und verbreite Chaos im ganzen Haus. Nebenbei sind die ersten Andachten entstanden. Nächstes Mal werde ich dir mehr von dem Konzept erzählen.

Bei dem Buchprojekt kuschelt ein Huhn auf Hannis Arm.

Highlights:

  • zum ersten Mal ein Huhn auf dem Arm gehabt
  • Bilder mit gepressten Blüten sehen toll aus!
  • Dankbar für alle guten Ideen

Hier noch ein paar Fotos, die bei meinen Experimenten entstanden sind …

Verschiedene gepresste Blüten und Blätter auf einem blauen Hintergrund, die ein rechteckiges Bild ergeben.
Verschiedene gepresste Blüten und Blätter auf blauen Hintergrund.

Dieses Projekt ist aufwändiger als alles, was ich bisher gemacht habe. Ohne Gott wäre es völlig unmöglich. Ganz herzlichen Dank an alle, die für mein Buchprojekt beten – das ist wirklich toll!

Januar 2026: Titel und Überraschungen

Seit Ende Januar hat sich viel getan – vielen Dank für deine Gebete!

Der Titel steht fest!

Die Kindergottesdienst-Kinder haben mich schon gelöchert, nun steht endlich der Titel fest: GartenGlück für Klein und Groß. Ich bin ganz glücklich damit, weil er genau das ausdrückt, was ich mir wünsche. Es waren natürlich noch andere Ideen im Spiel, aber ich bin sehr froh, dass wir uns auf diese Titel geeinigt haben.

Ideen-Sammlung

Alle Gedanken und Ideen zu meinem neuen Buchprojekt habe ich dieses Mal in einem speziellen Programm gesammelt. Es heißt „Obsidian“ und eignet sich besonders für komplexe Angelegenheiten. Ich bin so dankbar, das ich es entdeckt habe. Es ist wie ein extra Gehirn, in dem ich die unterschiedlichen Gedanken miteinander verknüpfen kann. Hier ein Blick in Hannis Hirn:

Schaubild eines Ideen-Netzes, das in Obsidian erstellt wurde.

Wer lektoriert mein Buch?

Dann war da noch die Frage nach dem Lektorat. Meine Kollegin, die auch mein GartenGlück-Buch begleitet hatte, ist auch dieses Mal mit von der Partie. Das finde ich großartig, allerdings sollte das endgültige Lektorat nach außen gegeben werden. Darüber war ich gar nicht glücklich, bis mir eine Wunschkandidatin dafür einfiel. Ihr war mein Projekt schon vertraut, weil ich im letzten Jahr mehrere Aktionen mit ihren Kindern durchgeführt hatte.

Ich wollte meine Ideen ja gerne gemeinsam mit Kindern testen. Ursprünglich hatte ich an den Kindergottesdienst gedacht, aber da gefiel mir das Ambiente nicht. Wir haben dort trotzdem viel ausprobiert, aber kaum Fotos gemacht. Dafür hatte ich eine tolle Location bei einer Frau in unserer Gemeinde im Blick, das hatte sich aber kurzfristig zerschlagen. Was nun? Ich betete – und mir eine ehemalige Kollegin aus dem Lektorat einfiel. Sie hat zwei süße Mädchen, wohnt nicht weit weg und wir sind auf einer Wellenlänge. Mit klopfendem Herzen rief ich sie an – und sie sagt spontan zu! Es kamen sogar noch Nachbarkinder dazu – ein Traum.

Dass diese ehemalige Kollegin jetzt auch noch mein Buch lektorieren wird, ist ein weiteres Geschenk. Innerhalb einer Woche geschahen vier Dinge:

  • Ich erfuhr, dass der externe Lektor mein Buch doch nicht lektorieren sollte.
  • Meine ehemalige Kollegin nahm Kontakt zum Verlag auf, um wieder Bücher zu betreuen.
  • Ich schlug meiner Lektorin meine Wunschkandidaten vor, und der Verlag stimmte zu.
  • Ich rief sie an und wir waren beide glücklich, gemeinsam an diesem Projekt arbeiten zu dürfen.

Manchmal kann ich nur staunen, wie Gott alles vorbereitet …

Ein selbstgebastelter Pinguin aus Moos, der von einem Kind hochgehalten wird.

Blind Dates

Es war toll, dass so viele Kinder von meinem Buchprojekt begeistert waren und mich unterstützen wollten. Einige von ihnen habe ich letztes Jahr zu Hause besucht. Das war immer wie ein Blind Date. Ich kannte die Eltern gar nicht – und sie mich auch nicht! Das war spannend, aber auch schön, dass so viele Familien offen dafür waren. So habe ich viele neue, sehr nette Menschen kennengelernt. Wir haben zusammen gepflanzt und gesät, gebastelt und gewerkelt und hatten eine Menge Spaß miteinander,

Dieses Jahr werde ich damit weitermachen. Einige Projekte haben nicht so richtig gekappt, andere Ideen sind dazugekommen. Für die Fotos muss natürlich auch das Wetter mitspielen. Damit es für mich einfacher ist, habe ich mir insgeheim gewünscht, Kinder in der Nähe zu haben. Dann könnte ich schnell bei ihnen vorbeihuschen, um Fotos machen. So hatte ich es mir zumindest vorgestellt …

Ich war gerade am Unkrautjäten, als eine Mutter von drei Kindern vorbeikam. Wir kannten uns kaum, aber auf meine spontane Frage reagierte sie sofort positiv – und die Jungs waren auch gleich Feuer und Flamme. Nun haben wir uns schon dreimal getroffen. Natürlich bleibt es nicht beim Fotografieren. Es artet dann immer in eine kleine Aktion aus. Aber es macht einfach so viel Freude mit den Kindern. Letztes Mal haben wir ein Moosbild gebastelt, guck mal:

Der Schriftzug "LOVE" mit einem Herz als "O" als Moos-Graffiti auf einer dunklen Steinplatte.

Leider hatte ich vergessen, das fertige Bild unterzustellen. In der Nacht hat es geregnet, so richtig! geschüttet! Ich war sicher, von dem Moos würde kein Fitzelchen übrig sein. Aber der selbstgemachte Kleber hat super gehalten, unglaublich. Oder Gott hat den Schriftzug beschützt. Oder beides. Ich war jedenfalls total dankbar, als ich das intakte Moosbild gesehen habe!

Ein selbstgebastelter Pinguin aus Moos, der von einem Kind hochgehalten wird.

Ein Pinguin darf natürlich auch nicht fehlen. Was es damit auf sich hat, erzähle ich dir demnächst …

Unser Weiden-Tipi – eine Herausforderung!

Ich wenn die meisten Aktionen in meinem Kinderbuch schnell und einfach sind, gibt es auch ein paar größere Projekte. Von einem Weidentipi habe ich schon als Kind geträumt! Da bin ich anscheinend nicht die Einzige. Auch die Kinder im Kindergottesdienst wünschten sich einen Rückzugsort. Eine Höhle oder so. Die Idee mit dem Weidentipi ließ die Kinderaugen strahlen, auch einige Erwachsene waren gleich Feuer und Flamme. So ein Tipi hatten sich manche schon lange gewünscht, es schien nur niemand Zeit dafür zu haben. Die hatte ich eigentlich auch nicht, aber die Idee war einfach zu verlockend.

Die Idee nimmt Gestalt an

Zuerst wusste ich gar nicht, wo ich anfangen sollte. So viele Fragen tauchten auf:

  • Wo sollte das Tipi stehen?
  • Würden die Kinder mitmachen?
  • Wo kriegen wir die Weidenzweige her?
  • Wer hilft mit?
  • Wie funktioniert das überhaupt?

Unterstützung von allen Seiten

Erstmal beten, dachte ich mir. Wenn Gott dahintersteht, wird es schon klappen. Und tatsächlich: Beim Einkaufen habe ich zufällig einen Bekannten getroffen, eine Art Waldmenschen. Er hat versprochen, uns Weidenzweige vorbeizubringen. Damit war die erste Hürde genommen.

Dass die Kinder gerne mitmachen würden, hatte ich erwartet. Natürlich wollten sie auch unbedingt den Waldmenschen sehen. Aber auch die Eltern waren sofort von der Idee begeistert. Das Cateringteam der Kirchengemeinde wollte uns mit leckerem Fingerfood versorgen, und auch die Leiter in der Gemeinde haben die Aktion unterstützt. Das fand ich supertoll denn eigentlich besuchten wir die Gemeinde noch gar nicht so lange und kannten nicht viele Leute dort. Naja, jetzt wissen alle, ich bin „die mit dem Weidentipi“.

Aufbau in der Kälte

Eine Woche vor dem Bau wurde ich nervös. Der Waldmensch hatte mich gebeten, ihn einige Tage vorher zu erinnern. Er würde im Wald die Zeit vergessen. Und Handyempfang hätte er auch nicht immer. Außerdem sollte an dem Sonntag die Zeit vorgestellt werden, ausgerechnet! Entsetzt meinte der Waldmensch: „9:30 Uhr, das ist ja mitten in der Nacht!!!“ Also: weiterbeten. Und tatsächlich, der Waldmensch lieferte die Zweige schon vorher und schaffte es sogar zum Gottesdienst.

Schon an der Tür wurde ich von einem Jungen begrüßt: „Wann geht es los?“ Die mit ganzem Herzen, dabei war es ein kalter, eher ungemütlicher Tag. Es sah aus, als ob es jeden Moment anfangen würde zu regnen. Also gab es eine schnelle Begrüßungsrunde mit dem Waldmenschen und dann wurden die Weidenzweige geschleppt.

Als Erstes hat sich Junge gleich mal auf die Nase gelegt und dabei einen Ast aufs Auge bekommen. Ich habe natürlich einen Schreck bekommen und still für ihn gebetet. Nachdem er kurz bei seinen Eltern gewesen war, kam er fröhlich wieder – um sich sofort wieder hinzulegen. Das scheint bei ihm normal zu sein …

Dann mussten wir feststellen, dass unser Boden sehr hart ist. Das Graben und Bohren in der Erde haben Erwachsene übernommen. So hatten die Kinder etwas Leerlauf. Einigen war zuerst langweilig, aber dann haben sie sich mit Schaufeln und Spaten in der riesigen Sandkiste nebenan beschäftigt.

Leider war es immer noch ziemlich kalt. Gerade drohte die Stimmung zu kippen, da kam das nette Ehepaar vom Caterina mit noch dampfenden Pizza- und Zimtschnecken, uff. Sie haben uns nicht nur gut gefüttert, sondern auch unser Bauwerk bewundert, das tat doppelt gut!

Nach der Stärkung konnten die Kinder endlich richtig mitmachen. Die Zweige mussten abgesägt, in die Löcher gesteckt und angossen werden. Das Flechten mit den ganz dünnen Zweigen hat den Mädchen besonders viel Spaß gemacht. Nun hatte unser Tipi sogar noch ein Fenster bekommen! Als Letztes haben die Kinder mehrere Schubkarren voll Holzhackschnitzel transportiert und auf dem Boden des Weidentipis verteilt. Trotz des fiesen Wetters haben die Kinder gut durchgehalten, und wir waren alle sehr zufrieden mit unserem Werk. Nach dem Aufräumen gab es noch Gummibärchen für alle. 

So eine Pleite!

Wir hatten die Äste zwar gut gewässert, aber die nächsten Wochen waren sehr trocken. Der Waldmensch schrieb mir: unbedingt regelmäßig gießen!!! Leichter gesagt, als getan. Wir wohnen nicht gerade um die Ecke und ich hatte niemanden gefunden, der in der Woche Zeit zum Wässern hatte. Also habe ich mich nach dem Gottesdienst um das Weidentipi gekümmert und gebetet, dass es trotzdem anwächst. Und nachdem es einmal richtig geregnet hatte, waren die ersten kleinen Triebe zu sehen. Was war ich erleichtert! Und die Kinder haben gestaunt: Da sind ja kleine Blätter dran!!! Im Tipi selbst wuchs das Unkraut. Die Hackschnitzel wurde einfach ignoriert. Es sah aber sehr hübsch aus, fast ein bisschen bewohnt.

Anfang Juni wollte ich gerade wieder nach dem Weidentipi gucken, als unser Pastor mich abfing. Fremde Kinder hätten das Tipi kaputtgemacht! Zum Glück standen die dicksten Äste noch. Trotzdem war ich traurig und sauer. Ein Mädchen, das zufällig dazukam, war auch fassungslos. So etwas Gemeines! Wir konnten sehen, dass manche Äste schon Wurzeln getrieben hatten. Wir haben sie wieder in den Boden gesteckt, so gut es ging. Danach gut gewässert, die restlichen Zweige neu eingeflochten und Gott gebeten, auf das Weidentipi aufzupassen. Ob sie wieder anwachsen würden?

Der Sommer ist zwar nicht heiß, aber zu trocken. Nur drei der dicken Äste haben wieder ausgetrieben. Dabei hatten wir uns so auf ein schattiges Plätzchen gefreut. Ich hatte mir schon ausgemalt, wie die Kinder dort nach dem Gottesdienst picknicken würden. Daraus wurde nun nichts. Und mit Fotos für mein Buch sah es auch schlecht aus. Immerhin habe ich einiges gelernt …

Ich weiß nun …

  • … wie man ein Weidentipi baut.
  • … dass man es besser auf einem Privatgrundstück aufstellt.
  • … dass der Aufbau ca. 2,5 Stunden dauert.
  • … dass es viel Spaß macht.
  • … wie wichtig das Wässern ist.
  • … dass es immer wieder Rückschläge geben kann.
  • … dass es aber auch immer einen Plan B gibt.

Plan B: Ein Bohnen-Tipi

Was sollte ich nun mit meinem Buch machen? In unserem Garten wollte ich kein Weidentipi haben, lieber etwas für ein Jahr. Vielleicht ein Bohnen-Tipi? Dafür war es schon etwas spät, fast September. Ob das noch was werden würde?

Wir haben Grassoden im Rasen ausgestochen und die Rinne mit Blumenerde gefüllt. Dann noch Bambusstäbe in die Erde gesteckt und oben zusammengebunden, fertig. Das sah schon mal gut aus. Die Stangenbohnen haben etwas gebraucht, sind dann aber doch durchgestartet. Uff. Die restlichen Bohnensamen habe ich einfach noch reingehauen, direkt neben die Bambusstangen. Dann hieß es warten. Ich habe jeden Tag nach den Bohnen geguckt, sie gegossen und angefeuert. Zwei fingen schon an, sich um die Stangen zu winden – aber letztlich habe es doch zu spät damit angefangen.

Zweiter Versuch

Dieses Mal habe ich Griechische Riesenbohnen und Feuerbohnen gesät, direkt nach den Eisheiligen. Bohnen sind ja so kälteempfindlich! Zwischen die Stäbe kamen Buschbohnen, damit das Tipi auch unten schön dicht wird. Leider wurde es dann heiß und trocken. Ich habe die Bohnen morgens und abends gegossen und ihnen gut zugeredet.

Die Stangenbohnen entwickeln sich inzwischen prächtig. Sie sind schon oben angekommen und kleine Böhnchen sind auch zu sehen. Die Buschbohnen kamen nicht so richtig in die Pötte, also habe ich noch Ringelblumen und niedrige Sonnenblumen dazu gesät. Die Sonnenblumen sind gerade mal 10 cm groß – so winzig wollten sie nun auch wieder nicht werden. Ich bin gespannt, wie das Tipi aussieht, wenn zugewachsen ist und alles blüht …

 

4 Kommentare

  1. Liebe Hanni, du bist mit deinem Projekt in mein Abendgebet eingeschlossen. Ich finde, das ist eine wundervolle Idee. Schön, dass du dich da dran wagst und auch Unterstützung in der Familien hast. Liebe Grüße, Eva

    Antworten
    • Das ist ganz toll, liebe Eva. Ich freue mich sehr, ganz herzlichen Dank! Ich kann dein Gebet gerade gut gebrauchen, die Woche war ziemlich turbulent …
      Schönen Gruß, Hanni

      Antworten
      • Liebe Hanni!
        „Zufällig“ bin ich auf einen Podcast gestossen und durfte dich dort „kennenlernen“, habe gelauscht, wie du dort von deinem ersten Buch erzählst. Ich hab längst nicht so viel Ahnung vom gärtnern. Aber seit Jahren erlebe ich Gott immer wieder in meinem Garten, lerne so viel über meine eigene Seele und was sie wirklich braucht, bekämpfe Unkraut und staune über Gottes wunderbare verschwenderische Kreativität. In so einer demütigen sympathischen Weise redest du mir so aus dem Herzen, dass es mich sehr erfrischt hat.
        Vielen Dank
        und Gottes Segen dir für deine weiteren Projekte!
        Moni

        Antworten
        • Liebe Moni,

          vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich, dass du Gott auch in deinem Garten erlebst. Da fühle ich mich gleich mit dir verbunden. Wenn du magst, kannst du mir gerne ein Foto von deinem Garten schicken, das interessiert mich sehr. Und Gottes Segen für mein neues Projekt kann ich gut gebrauchen! Wir haben heute wieder Fotos gemacht, es bleibt spannend. Nächste Woche werde ich wieder davaon berichten …

          Schönen Gruß,
          Hanni

          Antworten

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